Red Hat Linux 7.1 für zSeries
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Die Inhalte dieser CD-ROM sind Copyright (C) 1995-2002 von Red Hat, Inc. und
anderen. Die einzelnen Copyrights für die Bezeichnungen der Distribution finden
Sie auf jedem Source-Paket. Die Distributionsbezeichnung der Tools, die
urheberrechtlich für Red Hat, Inc. geschützt sind, finden Sie in der Datei
EULA.

Red Hat und RPM sind Warenzeichen von Red Hat, Inc.

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VERZEICHNISAUFBAU

Red Hat Linux wird auf zwei CDROMs geliefert (CDROM 1 und CDROM 2). 
CDROM 1 enthält folgende Verzeichnis-Struktur:

/mnt/redhat
  |----> RedHat
  |        |----> RPMS         -- binäre Pakete
  |        `----> base         -- Informationen über diese Version von Red Hat
  |                               Linux - werden beim Installationsprozess
  |                               verwendet
  |----> images                -- Boot und Ramdisk Images
  |----> COPYING               -- GNU Public License
  |----> README                -- diese Datei
  |----> RELEASE-NOTES         -- die neuesten Informationen über diese Version
  |                               von Red Hat Linux
  `----> RPM-GPG-KEY           -- GPG Signatur für Pakete von Red Hat

CDROM 2 ist ähnlich aufgebaut, zusätzlich ist noch ein Unterverzeichnis 
mit den Source-Paketen vorhanden:

/mnt/redhat
  |----> RedHat
  |        |----> RPMS         -- binäre Pakete
  |        `----> installer    -- Quellcode für das Installationsprogramm
  |----> SRPMS                 -- Source Pakete
  |----> COPYING               -- GNU Public License
  |----> README                -- diese Datei
  |----> RELEASE-NOTES         -- die neuesten Informationen über diese Version
  |                               von Red Hat Linux
  `----> RPM-GPG-KEY           -- GPG Signatur für Pakete von Red Hat


Installationsarten:
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Für die Installation von Red Hat Linux für zSeries sind zwei Programme
vorhanden. Es hängt von Ihren Anforderungen und der Hardwareausstattung ab,
welcher der Installer besser für Ihre Zwecke geeignet ist. Die Installer sind:
- Der standard Red Hat Installer Anaconda (wird als `loader` gestartet`)
- Der nur für S/390 und zSeries verfügbare `rhsetup` Installer
Beide Installationsprogramme erlauben eine Installtion per FTP, HTTP, NFS
oder von einer lokalen Harddisk.

Anaconda `loader` ist der default Installer für zSeries. Im Gegensatz zu
rhsetup kann Sie mit ihm:
 - einzelne Pakete während der Installation auswählen
 - mehrere Partitionen auf einem DASD anlegen
 - Das ext3 Filesystem und/oder Software Raid verwenden
 - Systemdienste und die Benutzerkonfiguration konfigurieren
 - zusätzliche Benutzer anlegen

Für eine Installation mit Anaconda benötigen Sie 128 MB Arbeitsspeicher. 
Nach der Installation kann der dieser Partition zugewiesene Speicher bei 
Bedarf wieder verringert werden.

Die Vorteile des `rhsetup` Programms liegen im wesentlichen beim geringeren 
Speicherbedarf (ab 32 MB) und in der Fähigkeit, bei korrekter Konfiguration des
.prm Files eine Installation ohne Benutzerinteraktion ähnlich wie Kickstart
durchführen zu können. Dadurch, dass rhsetup lediglich ein Script ist, kann
es ausserdem leicht ein eigene Bedürfnisse angepasst werden. Beachten Sie aber
bitte, das rhsetup lediglich eine Partition je DASD unterstützt.


Ressourcen für S/390 und zSeries von Red Hat und anderen:
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- Red Hat unterhält eine eigene Mailingliste für Diskussionen über 
  Red Hat Linux für S/390 und zSeries. Diese Mailingliste ist erster
  Anlaufpunkt bei Problemen und Fragen:

    - https://listman.redhat.com/mailman/listinfo/redhat-s390-list

  Bitte melden Sie etwaige Probleme mit Ihrem Red Hat Linux auf dieser
  Mailingliste unter <redhat-s390-list@redhat.com>.

- Tragen Sie bitte Probleme mit einzelnen RPM-Paketen in unserer 
  Fehlerdatenbank ein:

    - https://bugzilla.redhat.com/bugzilla/

- Aktuelle Entwicklungsversionen von Red Hat Linux für zSeries können Sie unter
  folgenden URLs herunterladen:

    - ftp://ftp.redhat.com/pub/redhat/linux/rawhide/s390x/
    - ftp://ftp.redhat.de/pub/s390x/
    - rsync://ftp.redhat.de/s390x/

  Diese Versionen sind teilweise völlig ungetestet und können fehlerhaft sein.
  Daher sollten sie nur zum Testen verwendet werden und nicht auf wichtigen
  Rechnern installiert werden !

- Generelle Informationen zu Linux, S/390 und zSeries gibt es bei IBM:

    - http://www-1.ibm.com/servers/eserver/zseries/os/linux/

- zusätzliche technische Informationen, Treiber usw. finden Sie hier:

    - http://www10.software.ibm.com/developerworks/opensource/linux390/

- andere Links zu diesem Thema sind z.B.:

    - http://linuxvm.org/
    - http://linux.zseries.org/

- Das Verzeichnis /usr/src/linux/Documentation/s390/ ist Teil des normalen 
  Kernels, wie er u.a. bei ftp://ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/ zu finden ist.



Installation:
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Was wird benötigt ?
-------------------

Sie können die Red Hat Linux Distribution auf vier verschiedene Arten 
installieren - über das Netzwerk per FTP, HTTP oder NFS und von einer lokalen
Festplatte.

Der Speicherbedarf für die Installation hängt vom verwendeten Installer ab:

    - Anaconda ("loader")     128 MB
    - "rhsetup"                32 MB

Für die Installation muss der Red Hat Linux Installer gebootet werden, dieser
besteht aus mehreren Dateien:

    - Ein Linux Kernel passend zum Bootdevice (kernel.img oder tapekrnl.img)

    - Eine Ramdisk ("initrd") mit dem Basissystem und der Installationsumgebung
      (initrd.img oder tapeinrd.img)

    - eine optionale 2. Ramdisk mit den IBM object-code-only (OCO) Treibern.
      Diese Ramdisk wird nur bei bestimmten Hardwarekonfigurationen benötigt.

    - Eine Parameter Datei mit Informationen über Ihre Hardware und den
      Netzwerkeinstellungen.

Mit diesen Dateien wird bereits ein Netzwerk konfiguriert und SSH sowie telnet
Dienste für den Remote-Zugriff gestartet. Danach können Sie sich per ssh oder
telnet in die Installationsumgebung einloggen und die Installation und
Konfiguration starten.


Gemeinsame Schritte für eine LPAR oder VM Installation:
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Für die Installation benötigen Sie Zugriff auf die Dateien und RPM-Pakete der
Red Hat Linux für zSeries Distribution. Diese sind entweder auf den offiziellen
Red Hat CDROMS oder auch von den FTP Servern (siehe oben) herunterzuladen.
Folgende Möglichkeiten gibt es, diese Dateien für die Installation 
bereitzustellen:

   Über das Netzwerk
   -----------------
   1. In einem gemeinsamen Verzeichnis per FTP, HTTP oder NFS (Methode #1)

   2. Von gemounteten CDROMs oder per loopback gemounteten ISO-Dateien per
      FTP oder HTTP (Methode #2). Dies funktioniert nur mit Anaconda.

   Von einem lokalen DASD
   ----------------------
   3. Von einem von der zu installierenden LPAR oder VM-Partition zugänglichen
      DASD. Dies erfordert ein Linux ext2 oder ext3 Dateisystem auf diesem DASD,
      daher ist ein anderes Linux-System auf dem gleichen Rechner 
      Vorraussetzung. (Methode #3)

Methode #1: gemeinsames Verzeichnis für FTP, HTTP oder NFS
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- Installieren Sie einen FTP, HTTP oder NFS-Server auf einer anderen Maschine.
  Wir werden diesen Server im folgenden RPMSERVER nennen.

  Zunächst müssen alle benötigten Dateien in ein gemeinsames Verzeichnis
  (hier: /Ziel/Verzeichnis) kopiert werden:

    1) CDROM 1 einlegen
    2) mount /mnt/cdrom
    3) cp -a /mnt/cdrom/RedHat /Ziel/Verzeichnis
    4) umount /mnt/cdrom
    5) CDROM 1 durch CDROM 2 ersetzen
    6) mount /mnt/cdrom
    7) cp -a /mnt/cdrom/RedHat /Ziel/Verzeichnis
    8) umount /mnt/cdrom

- Als nächstes muss der Server so konfiguriert werden, dass er dieses 
  Verzeichnis für den Zielrechner exportiert.

- Wenn sie die Dateien per NFS exportieren möchten, editieren Sie die Datei
  /etc/exports und fügen Sie das Verzeichnis sowie den Zielrechner hinzu:

  /Ziel/Verzeichnis IP.des.Ziel.Rechners(ro)

  Dann muss der NFS Server neu gestartet werden. Auf einem Red Hat Server
  lautet der Befehl z.B.:

     service nfs restart

  Sie können sich dann die Liste der exportierten Verzeichnisse mit

     showmount -e

  anzeigen lassen und kontrollieren, dass das neue Verzeichnis dabei ist.

Methode #2: FTP, HTTP oder NFS Installation von gemouteten CDROMS oder ISO-Files
-----------
- Als Alternative zu Methode #1 können Sie auch lediglich die beiden CD-Roms
  (Sie benötigen zwei CD-Laufwerke):

    mkdir /var/ftp/pub/RHL
    mkdir /var/ftp/pub/RHL/disc1
    mkdir /var/ftp/pub/RHL/disc2
    mount /dev/cdrom /var/ftp/pub/RHL/disc1
    mount /dev/cdrom1 /var/ftp/pub/RHL/disc2

  oder die ISO-Dateien von CDROM 1 und CDROM 2 per loopback mounten:

    mkdir /var/ftp/pub/RHL
    mkdir /var/ftp/pub/RHL/disc1
    mkdir /var/ftp/pub/RHL/disc2
    mount -o loop -t iso9660 /tmp/CD1.iso /var/ftp/pub/RHL/disc1
    mount -o loop -t iso9660 /tmp/CD2.iso /var/ftp/pub/RHL/disc2

- Wenn Sie die offiziellen Red Hat CDROMS und nur ein Laufwerk haben oder
  doch lieber ISO-Dateien mounten möchten, können Sie diese folgendermassen
  erstellen (in /tmp muss genügend Platz für 2 ISOs, ca 1.2G vorhanden sein):
  
    1) CDROM 1 einlegen
    2) dd if=/dev/cdrom of=/tmp/CD1.iso
    1) CDROM 2 einlegen
    2) dd if=/dev/cdrom of=/tmp/CD2.iso

- Für eine Installation per FTP müssen die gemounteten CDROMS ode ISO-Dateien
  wie folgt angesprochen werden können:

     * CD 1 erreichbar unter ftp://.../disc1
     * CD 2 erreichbar unter ftp://.../disc2

- Für eine Installation per HTTP müssen die gemounteten CDROMS ode ISO-Dateien
  wie folgt angesprochen werden können:

     * CD 1 erreichbar unter http://.../disc1
     * CD 2 erreichbar unter http://.../disc2

- Wenn das Installationsprogramm die Eingabe einer URL des 
  Installationsverzeichnisses von Ihnen erwartet, geben Sie die URL der 
  1. CD ohne ein angehängtes '/' ein.

Methode #3: Installation von einem DASD mit einem Linux-Dateisystem
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- Wenn sie bereits ein funktionierendes Linux-Sytem auf Ihrer zSeries haben,
  können Sie direkt von ISO-Dateien auf einem der DASDs installieren.

- Dazu müssen sie zunächst ISO-Dateien aus den offiziellen Red Hat für zSeries
  CDROMs erstellen (genügend Platz für 2 ISO-Dateien in /tmp vorrausgesetzt):

    1) CDROM 1 einlegen
    2) dd if=/dev/cdrom of=/tmp/CD1.iso
    1) CDROM 2 einlegen
    2) dd if=/dev/cdrom of=/tmp/CD2.iso

- Kopieren sie diese ISO-Dateien auf das dafür vorgesehene DASD und stellen
  Sie sicher, dass dieses DASD von der zu installierenden Partition erreichbar
  ist.

- Beachten Sie den Abschnitt "RPMSERVER=dasd" unter 'Anpassung der 
  Parameterdatei'


Installation von Red Hat Linux in VM (z/VM):
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- Loggen Sie sich in die VM ein. Sie benötigen dazu einen Account mit
  genügend Rechten, um Dateien per FTP in die VM hochladen zu können.

- Sie Können x3270 oder c3270 verwenden, um sich von einem Linux-System aus 
  einzuloggen. Sie können auch den OS/2 3270 Terminal Emulator von der
  Hardware Management Console verwenden.

  Wenn Sie x3270 verwenden, ist der empfohlene Zeichensatz 'U.S.English'.
  Bei anderen Zeichensätzen erhalten Sie unter Umständen unleserliche Zeichen.

- Wenn die VM noch nicht im CMS Modus ist, starten Sie diesen:

  i cms

- Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Platz für die Bootimages haben. 
  Es werden ca. 8MB benötigt.

- Verbinden Sie sich per FTP mit einer Maschine, auf der die Bootimages abgelegt
  wurden.

- Geben sie die folgenden Befehle ein:

  cd /Verzeichnis/mit/den/Boot/Images
      ascii
    mget *.prm *.exec (repl
    locsite fix 80
    bin
    mget kernel.img initrd.img (repl

  Falls Sie eine 2. Initrd mit OCO Modulen benötigen:
    cd /Verzeichnis/mit/der/zweiten/Initrd
    mget ocord.img (repl

    quit

- Passen Sie ggf. die Parameterdatei redhat.rpm entsprechend der Anleitung
  im Abschnitt 'Anpassung der Parameterdatei' an. 
  Wenn Sie dies nicht machen, werden alle benötigten Parameter vor der 
  Installation abgefragt.

- Loggen Sie sich aus:

   cp log

  (bei manchen zSeries VM Systemen muss das 3270 Terminal zuerst in den
   CP READ Modus umgeschaltet werden. Bei x3270 ist dafür die Tastenkombination
   Alt-a zuständig)

- Loggen Sie sich mit der der neuen VM zugeordneten User-ID in der VM ein und
  starten Sie CMS (i cms).

- Wenn sie die 2.Initrd mit den IBM OCO-Modulen verwenden müssen, muss die
  redhat.exec Datei noch angepasst werden.
  Die normale .exec Datei sieht wie folgt aus:

       /* */
       'cl rdr'
       'purge rdr all'
       'spool punch * rdr'
       'PUNCH KERNEL IMG A (NOH'
       'PUNCH REDHAT PRM A (NOH'
       'PUNCH INITRD IMG A (NOH'
       'ch rdr all keep nohold'
       'i 00c'

  Die Datei für eine 2.Initrd sieht dagegen so aus:

       /* */
       'cl rdr'
       'purge rdr all'
       'spool punch * rdr'
       'PUNCH KERNEL IMG A (NOH'
       'PUNCH REDHAT PRM A (NOH'
       'PUNCH INITRD IMG A (NOH'
       'PUNCH OCORD IMG A (NOH'
       'ch rdr all keep nohold'
       'i 00c'

- Starten Sie das 'redhat' Script:

       redhat

- Beantworten Sie alle ggf. gestellten Fragen. Falls Sie bereits alle
  bnötigten Angaben in der .prm Datei eingetragen haben, sollten keine
  Eingaben mehr von Ihnen verlangt werden. Ansonsten müssen Sie jetzt 
  das Netzwerk und Werte von Ihren DASDs bereit halten.
 
  Für weitere Informationen lesen Sie bitte

  - Im Abschnitt 'Anpassung der Parameterdatei' sind u.a. die Parameter
    CHANDEV= , QETHPARM= und HOST= von Interesse.
  - "Device Drivers and Installation Commands (March 4, 2002)", ein IBM
    Dokument im /doc Unterverzeichnis auf der 1. CD (/doc/lzsdd08.pdf)
  - Den Abschnitt 'IBM OCO Module' weiter unten in diesem README, falls sie
    IBM's OCO QETH/QDIO Module für Ethernet, Token Ring oder HiperSockets
    verwenden.

- Wenn der Bootvorgang abgeschlossen ist, loggen sie sich als User root
  entweder per ssh oder per telnet in der Installationsumgebung ein
  (es wird kein Passwort benötigt).

- Starten Sie den Anaconda Installer mit

     loader

- oder den 'rhsetup' Installer mit

     rhsetup

  (rhsetup kann auch direkt in der 3270 Konsole gestartet werden, die 
   Installation erfolgt dann im reinen Text-Modus).

- Die Installation sollte ganz normal wieterlaufen.

- Wenn die Installation beendet ist, kann das neue System gebootet werden.
  IPL'en sie das DASD, welches das /boot Verzeichnis enthält. Falls Sie 
  /boot kein eigenes DASD zugewiesen haben, geben Sie die Adresse des DASDs
  an, welches das Root ('/`) -Verzeichnis enthält.

   #cp i nnn

   (ersetzen Sie nnn durch die Adresse)

- Wenn das frisch installierte System gebootet hat läuft, loggen Sie sich
  aus der 3270 Konsole aus, sie wird jetzt nicht mehr benötigt.
  
    #cp disc

  (Verwenden Sie NICHT #cp log, damit wird das Linuxsystem gestoppt)


Installation einer logischen Partition (LPAR) mit den Red Hat CDROMs:
---------------------------------------------------------------------
- Verwenden Sie Single Object Operations auf der Hardware Management Console,
  um sich als ein User mit ausreichenden Rechten zur Installation eines neuen 
  Systems auf das Support Element Workplace (SEW) einzuloggen.

- Wählen Sie 'Images' und anschliessend die zu installierende logische 
  Partition aus.

- Verwenden Sie die Pfeile im rechten Frame, um zum 'CPC Recovery' Menu 
  zu gelangen.

- doppelklicken Sie auf "Load from CD-ROM or Server".

- In der folgenden Dialogbox wählen Sie "Local CD-ROM" und klicken dann auf
  "Continue".

- Behalten Sie in der nächsten dialogbox die Voreinstellung von redhat.ins
  und drücken sie 'Continue'.

- Die weiteren Schritte werden im Abschnitt 'Gemeinsame Schritte bei der
  LPAR Installation' erklärt.


Installation einer logischen Partition (LPAR) ohne die Red Hat CDROMs:
----------------------------------------------------------------------
- Verwenden Sie Single Object Operations auf der Hardware Management Console,
  um sich als ein User mit ausreichenden Rechten zur Installation eines neuen
  Systems auf das Support Element Workplace (SEW) einzuloggen.

- Wählen Sie 'Images' und anschliessend die zu installierende logische
  Partition aus.

- Verwenden Sie die Pfeile im rechten Frame, um zum 'CPC Recovery' Menu
  zu gelangen.

- doppelklicken Sie auf "Load from CD-ROM or Server".

- In der folgenden Dialogbox wählen Sie "FTP Source" und geben im Dialogfenster
  die folgenden Informationen ein:

   - Host Computer:    Hostname oder IP-Adresse des FTP-Servers, von dem Sie
                       installieren möchten.
   - User ID:          Ihr Username auf dem FTP-Server, oder 'anonymous'
   - Password:         Ihr Passwort auf dem FTP-Server, oder die EMail-Adresse,
                       falls der Username 'anonymous' ist.
   - Account:          Lassen Sie dieses Feld leer.
   - File location:    Verzeichnis auf dem FTP-Server, welches dir Red Hat Linux
                       für zSeries Distribution enthält, z.B.
                       /pub/redhat/linux/7.1/en/os/s390x

- Klicken Sie auf 'Continue'

- Behalten Sie im folgenden Dialogfenster die Einstellungen für redhat.ins bei
  und klicken sie auf 'Continue'


Gemeinsame Schritte bei der LPAR Installation:
----------------------------------------------
- Wenn die LPAR Installation gestartet wurde (das rote Feld hinter dem 
  LPAR Icon verschwindet), wählen Sie die LPAR aus und klicken dann auf
  "Operating System Messages".

- Beantworten Sie alle ggf. gestellten Fragen. Falls Sie bereits alle
  bnötigten Angaben in der .prm Datei eingetragen haben, sollten keine
  Eingaben mehr von Ihnen verlangt werden. Ansonsten müssen Sie jetzt
  die Netzwerkparameter und Werte von Ihren DASDs bereit halten.

  Für weitere Informationen lesen Sie bitte

  - Im Abschnitt 'Anpassung der Parameterdatei' sind u.a. die Parameter
    CHANDEV= , QETHPARM= und HOST= von Interesse.
  - "Device Drivers and Installation Commands (March 4, 2002)", ein IBM
    Dokument im /doc Unterverzeichnis auf der 1. CD (/doc/lzsdd08.pdf)
  - Den Abschnitt 'IBM OCO Module' weiter unten in diesem README, falls sie
    IBM's OCO QETH/QDIO Module für Ethernet, Token Ring oder HiperSockets
    verwenden.

- Wenn der Bootvorgang abgeschlossen ist, loggen sie sich als User root
  entweder per ssh oder per telnet in der Installationsumgebung ein
  (es wird kein Passwort benötigt).

- Starten Sie den Anaconda Installer mit

     loader

- oder den 'rhsetup' Installer mit

     rhsetup

  (rhsetup kann auch direkt in der 3270 Konsole gestartet werden, die
   Installation erfolgt dann im reinen Text-Modus).


Anpassung der Parameterdatei:
-----------------------------
In der Parameterdatei können diese Variablen gesetzt werden:

  * zwingend erforderliche Parameter:

     - root=/dev/ram ro ip=off
           Diese Werte werden vom Kernel benötigt und sollten so belassen werden

     - nopfault
           Dieser Parameter wird vom Kernel benötigt, wenn folgende APARs noch
           nicht installiert wurden:
             UM30216 - z/VM 3.1.0
             UM30219 - z/VM 4.1.0
             UM30220 - z/VM 4.2.0

     - DASD=x-y
           Adressbereich der für Linux vorgesehenen DASDs. 
           In den meisten Fällen sollte 200-20f reichen.
           Vorsicht: Wenn Sie die Systempartitionen in diesen Bereich 
           einschliessen, z.B. durch 190-20f, können Sie u.U. die 
           Systempartitionen formatieren.

     - CHANDEV=device,input,output
           device: Art des Gerätes, z.B. ctc0, escon0, lcs0,qeth0
           input: input Port für dieses Device
           output: output Port für dieses Device
           Beispiele:
            CHANDEV=ctc0,0x600,0x601
              für CTC (vCTC)
            CHANDEV=escon0,0x605,0x608
              für ESCON
            CHANDEV=lcs0,0x601,0x602
              für LCS Ethernet, Token Ring
            CHANDEV=qeth0,0x601,0x602,0x603
              für QETH Ethernet, Token Ring, HiperSockets
                Notes:
                - IUCV kann nicht mit chnadev konfiguriert werden, verwenden
                  Sie bitte den HOST= Parameter.
                - Wenn Sie QETH (qeth0) benötigen, lesen Sie bitte den 
                  Abschnitt über die 'IBM OCO Module'
                - Alle QETH Geräte müssen hier als "qeth0" angegeben werden
                  und nicht als "eth0", "tr0" oder "hsi0".
                - Weitere Informationen finden Sie im IBM RedBook
                  "Device Drivers and Installation Commands (March 4, 2002)"
                  (doc/lzsdd08.pdf)
                - Um ein spezielles CTC Protokoll zu erzwingen, können
                  zusätzliche Parameter angegeben werden:
                  CHANDEV=ctc0,0x600,0x601,0,XXX
                        XXX steht hier für:
                        0  Kompatibilitäts-Modus für NON-Linux Peers 
                           (nicht für OS/390 und z/OS)
                        1  für "Extended Mode"
                        2  für 'CTC-based tty', wird nur von Linux-Linux
                           Verbindungen unterstützt.
                        3  Kompatibilitäts-Modus für OS/390 und z/OS


  * optionale Parameter:

     - HOST=<...>
           Die hier benötigten Werte hängen vom verwendeten Gerät ab 
           (ctc/escon/iucv)

       HOST=fqdn:device:ipaddr:gateway[:mtu]
            für CTC und ESCON
            fqdn:    Fully Qualified Domain Name der Virtuellen Maschine
            device:  entweder "ctc0" für CTC
                     oder "escon0" fuer ESCON
            ipaddr:  IP Adresse der Virtuellen Maschine
            gateway: IP Adresse des Gateways
            mtu:     Maximum Transfer Unit Grösse 
                     (optional, sollte 1492 oder 1500 sein)
       HOST=fqdn:device:ipaddr:host:gateway[:mtu]
             für IUCV
            fqdn:    Fully Qualified Domain Name der Virtuellen Maschine
            device:  "iucv0"
            ipaddr:  IP Adresse der Virtuellen Maschine
            host:    VM Hostname des IUCV Partners
                     (gewöhnlich "TCPIP" für VM oder "$TCPIP" für VIF)
            mtu:     Maximum Transfer Unit Grösse (optional)

        HOST=fqdn:device:ipaddr[:mtu]
            für LCS Ethernet, Token Ring
            fqdn:    Fully Qualified Domain Name der Virtuellen Maschine
            device:  "eth0" für Ethernet
                     "tr0"  für Token Ring
            ipaddr:  IP Adresse der Virtuellen Maschine
            mtu:     Maximum Transfer Unit Grösse (optional)

        HOST=fqdn:device:ipaddr[:mtu]
            für QETH Ethernet, Token Ring, HiperSockets
            fqdn:    Fully Qualified Domain Name der Virtuellen Maschine
            device:  "eth0" für Ethernet
                     "tr0"  für Token Ring
                     "hsi0" für HiperSockets
            ipaddr:  IP Adresse der Virtuellen Maschine
            mtu:     Maximum Transfer Unit Grösse
                     (optional, sollte 1492 / 1500 sein, der erlaubte Bereich 
                     liegt zwischen 576 und 18000, für Hipersockets sind bis zu
                     57344 erlaubt, das hängt jedoch von der maximalen 
                     Framegrösse des CHPIDs ab.
        NETWORK=IP:netmask:broadcast[:gw]
            IP:        Netzwerkadresse
            netmask:   Netzmaske
            broadcast: Broadcast Addresse
            gw:        Gateway IP des eth Devices (nur für eth Devices)
        DNS=liste:der:dns:server
            Durch Doppelpunkte getrennte Liste der DNS-Server 
            z.B.:  DNS=10.0.0.1:10.0.0.2
            verwendet die DNS Server 10.0.0.1 und 10.0.0.2
        SEARCHDNS=Domain:Such:Liste
            durch Doppelpunkte getrennte Liste von Domainnamen
            z.B.:  SEARCHDNS=redhat.de:redhat.com
        RPMSERVER=ftp://your.ftp.server/your.s390.rpm.dir
        RPMSERVER=ftp://user:password@your.ftp.server//your.s390.rpm.dir
        RPMSERVER=http://your.http.server/your.s390.rpm.path
        RPMSERVER=IP:/dir
            URL des Hauptverzeichnisses der Red Hat Linux 7.1 für zSeries
            Distribution (FTP, HTTP oder NFS).
        LANG=en_US|de_DE|ja_JP
                Setzt die Locales des Installers

  * optionale Parameter für den rhsetup Installer:

        RPMSERVER=dasd[a-z][1]:<dir>/<CD image 1>,dasd[a-z]1:<dir>/<CD image 2>
            Die Installation (nur rhsetup) kann auch von einem lokalen
            DASD erfolgen. Die Beschreibung dazu finden Sie weiter oben.
            Geben Sie das DASD Device, das Verzeichnis und den Namen des
            ISO-Images an. Die Images können auf verschiedenen DASDs liegen.

        DTZ=timezone
            Default Timezone, z.B. DTZ=Europe/Berlin oder DTZ=America/Chicago

        VERBOSEWGET=
            Verwenden Sie diesen Parameter, um zusätzliche Optionen an das
            wget Kommando zu übergeben. Dies kann z.B. bei der Fehlersuche
            hilfreich sein.
            Setzen Sie diese Variable nicht auf einen Parameter, der von wget
            nicht unterstützt wird (man wget) !
            Dieser Parameter wird nur bei FTP und HTTP Installationen verwendet

        INSTALL=Paket-Vorauswahl
            Bestimmt die Vorauswahl der Pakete. Gültige Werte sind:
            "minimal", "desktop", "server" und "all"
 
        MOUNTS=dev:mountpoint,dev2:mountpoint2
            Eine durch Komma gterennte Liste mit Device / Mountpoint 
            Zuweisungen.
 
        SWAP=list:of:swap:devices
            Durch Doppelpunkt getrennte Liste der Swap-Partitionen

        ROOTPW=my_secret_password
            Das nach der Installation gesetzte Root-Passwort (unverschlüsselt)

        oder besser:

        CROOTPW=my_crypted_password
            das verschlüsselte Passwort für /etc/shadow (kann von einem bereits
            installierten Rechner entnommen werden)


        FORCEDASDFORMAT=<value>
            Wenn FORCEDASDFORMAT=yes gesetzt ist, werden alle in MOUNT
            angegebenen Partitionen ohne weitere Nachfrage formatiert.

        INTERACTIVE=<value>
            Wenn INTERACTIVE=0 gesetzt ist und alle benötigten Parameter
            in der Parameterdate eingetragen wurden, kann eine Installation
            ganz ohne weitere Benutzereingaben erfolgen.

- Das Parmeterfile darf nicht mehr als 80 Zeichen pro Zeile haben

- Der VM Reader hat eine Beschränkung von 11 Zeilen für das Parameterfile.

